piwik-script

Intern
    Lehrstuhl für Pharmakologie

    Forschung

    Zielsetzung der Arbeitsgruppe ist die Identifikation und Charakterisierung von molekularen Schlüsselsignalen für die Entstehung und Kompensation kardialer Hypertrophie und Herzinsuffizienz. Diese Untersuchungen sollen dazu beitragen, die Pathophysiologie der Herzinsuffizienz besser zu verstehen und damit die Voraussetzung schaffen, dass kausale Strategien zur Prävention und Therapie von pathophysiologischer Herzinsuffizienz entwickelt werden können.

    Wenn ein Herz vermehrt belastet wird, durch Sport oder auch durch erhöhten Blutdruck, dann wächst es. Damit versucht das Herz, auch bei höherer Belastung seine Leistung konstant zu halten. Bis zu einem gewissen Grade verbessert das seine Leistungsfähigkeit. Wenn es aber zu stark wächst, dann sterben die Herzmuskelzellen ab, das Herz vernarbt und wird geschwächt. Um dem vorzubeugen, ist es wichtig, ein übermäßiges Wachstum des Herzens zu verhindern; am besten indem man in die ursächlichen Mechanismen eingreift. Wir haben in den letzten Jahren herausgefunden, dass die Enzyme ERK1/2 in den Herzmuskelzellen für die Entstehung kardialer Hypertrophie von besonderer Bedeutung sind und haben einen neuen Steuermechanismus für die ERK1/2-vermittelte Hypertrophie gefunden. Wir sind gerade dabei herauszufinden, wie man diesen Mechanismus gezielt stoppen kann, um so neue Möglichkeiten zur Prävention und Therapie von pathologischem Herzwachstum in Aussicht zu stellen.

    ERK1/2 sind Enzyme, die auch eine wichtige Rolle bei der Pathophysiologie von anderen schwerwiegenden Erkrankungen spielen, z.B. Krebswachstum oder der Gefäßverkalkung, die zu Herzinfarkt- und Schlaganfall führen kann. Wir gerade dabei auch bei diesen Erkrankungen die Rolle des von uns entdeckten Signalwegs zu untersuchen.

    In einem weiteren Projekt analysieren wir einen Mechanismus, der zu einer Hyperkontraktilität des Herzens führt, die auch über längere Zeit keine negativen Auswirkungen auf die Herzfunktion hat. Auch dieser Signalweg könnte eine vielversprechende therapeutische Strategie zur Behandlung von Herzinsuffizienz in Aussicht stellen.

    Um neue Regulationsmechanismen im gesunden und kranken Herzen aufzudecken, arbeiten wir mit gereinigten Proteinen, Zelllinien, primären Zellen, Geweben und verschiedenen molekularbiologischen und biochemischen Methoden. Wir überprüfen die entdeckten Regulationsmechanismen dann in vivo auf ihre physiologischen Funktionen. Mit gründlichen mechanistischen Untersuchungen wollen wir neue Möglichkeiten zur therapeutischen Intervention aufzeigen.

    Mitarbeiter

    Catharina Ruppert (naturwissenschaftliche Doktorandin)

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Facebook weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Twitter weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Kontakt

    Lehrstuhl für Pharmakologie
    Versbacher Straße 9
    97078 Würzburg

    E-Mail

    Suche Ansprechpartner

    Medizin, Geb. E6